VDP GG Vorpremiere 2023 (Teil 4)

VDP GG Vorpremiere 2023 (Teil 4)

VDP GG Vorpremiere 2023 (Teil 4)

Gestern war es wirklich noch eine Spätburgunder Achterbahnfahrt. Die Qualitäten sind äußerst unterschiedlich, teilweise erschreckend. Es gibt bewusst manche Betriebe, die bestimmte Pinots in dem Jahr nicht produziert haben. Was aber klar ist: Es gibt auch in diesem Jahr wieder herausragende Weine, die wirklich groß sind.

Sicherlich ein Jahrgang bei dem man sich auf die Vorselektion der Experten verlassen sollte. Blind kaufen, kann massiv enttäuschen. Um die dennoch harte Arbeit einiger Winzer nicht zu schmälern, belassen wir es ohne weiteren Kommentar.

Es geht hier an Tag 2 mit Riesling weiter. Ein genereller Jahrgangskommentar zu 2022. Es war warm, aber dennoch sind die Trauben nicht in allen Regionen reif geworden. Einige Anbaugebiete haben die Grenze für die Chaptalisation herabgesetzt. Ich bin sehr gespannt, was in der Breite auf uns zu kommt und welche Weine wir mit Freude unseren Kund*innen und Gästen anbieten werden. 

Ich beginne mit den Regionen Mosel-Saar-Ruwer. Die Weine sind eher kühl und zitrisch, trotz des warmen Jahres. Mir persönlich fehlt ein wenig die Länge und Tiefe bei vielen Weinen. Positiv herausstechen Peter Lauer, Von Othegraven und Fritz Haag. Mit einigen Weingütern kann ich tatsächlich wenig anfangen.